943
König Otto I. schenkte den Ort Tuzinhusa = Tussenhausen mit allem Besitz dem Fürststift Kempten
1317
Die Familie Fraß von Wolfsberg tritt als Inhaber der Lehensherrschaft Angelberg auf
1343
Ullrich Fraß von Wolfsberg verkauft die Herrschaft Angelberg an Friedrich und Heinrich von Freyberg-Altensteußlingen
1368
Die Burg Angelberg wurde von der Stadt Augsburg wegen Zollrechten am Lech zerstört
1433
Wilhelm d.Ä. von Riedheim erwarb die Herrschaft Angelberg von seinem Schwager Hans von Freyberg für 6400 rheinische Gulden
1455
Markterhebung von Tussenhausen durch Kaiser Friedrich III am 6. Juni mit Wochenmarkt jeden Dienstag und Jahrmarkt am 15. Oktober Wilhelm d.Ä. erhielt außerdem den Blutbann, d.h. Die Gerichtshoheit Herzog Albrecht von Bayern ernannte Wilhelm d.Ä. zu seinem Rat und Diener
1471
Eglof von Riedheim und seine Brüder leisten den Lehenseid für Schloß Angelberg, den Markt Tussenhausen sowie Zaisertshofen und zusätzlich alle Gerichte, Zwing und Bänne, Ehehaftinnen, Herrlichkeiten Rechten, Gerechtigkeiten und Zugehörden
1497
Eglof errichtete eine Frühmessstiftung für deine Kaplanei bei der Pfarrkirche zu Tussenhausen
1500
Kath. Pfarrkirche St. Martin, spätgotisch
1511
Nach dem Tode Eglofs von Riedheim belehnt der Fürstabt Johann von Raitenau Conrad I. Von Riedheim mit der Herrschaft Angelberg, bestehend aus der Burg Angelberg und den beiden Orten Tussenhausen und Zaisertshofen
1516
Der Schwäbische Bund regelt die Rechte und Pflichten der Tussenhausener Untertanen Nach dem Tode Conrads I. ging die Herrschaft Angelberg an seinen Sohn Conrad II. Über
1525
Conrad II. wird von Bauern gefangen genommen, die Schlösser verbrannt
1536
Wilhelm IV. übernahm die Herrschaft Angelberg mit der Burg, dem Markt Tussenhausen und dem Dorf Zaisertshofen sowie den Blutbann
1538
Erste Erwähnung von Juden
1541
Vertrag über Teilung der Jagdbezirke, Wälder und Weiden
1543
In einem Urbar wurden die zu leistenden Dienste und Gelder der Untertanen festgeschrieben Ein Schulhaus wird erstmals erwähnt
1557
Vertrag um die Wasserechte an Wörthbach und Flossach
1565
Conrad III., der Erbe der Herrschaft Angelberg, erhielt auch den Blutbann
1571
Judenprivileg für Tussenhausen
1572
Kaiser Maximilian II. genehmigte das Privileg von drei Jahrmärkten im Flecken Angelberg
1576
Einführung der Reformation, obwohl rechtlich unsicher. Neuer protestantischer Pfarrer Johannes Braun
1618
Hans Wilhelm von Riedheim starb Das Stift kaufte die Riedheimischen Eigentümer und erhielt damit die Oberhoheit über das Lehen
1620
Die Reichsritterschaft entschied die Rekatholisierung Pfarrer Adam Zelin holte dazu die Jesuiten von Mindelheim
1628
Krieg, Armut, einquartierte Soldaten schleppen die Pest ein
1629
Wolfgang und Kaspar Blarer von Wartensee erhielten für 80 000 Gulden die Herrschaft Angelberg als Pfandlehen mit akzeptablen Bedingungen
1632
Einquartierte schwedische Soldaten schleppen wiederum die Pest ein Im Lauf der Kriegshandlungen wurde Burg Angelberg niedergebrannt
1648
Nach dem Ende des 30jährigen Krieges Abschluß einer erneuten Erbeinigung zwischen den beiden Schwestern und ihren Familien. Maria Katharina blieb in Schloß Angelberg und dem Marktort Tussenhausen.
1657
Kath. Kapelle Unsere Liebe Frau wurde errichtet
1660
Auf dem Marktplatz wurde eine Marienstatue errichtet
1682
Die Herrschaft Angelberg ging nach dem Tode Martin von Kleinings an die beiden Brüder Caspar Marquart Zinth von Kenzingen und seinen Bruder Karl Philipp über. Sie beerbten auch ihre Tante Maria Johanna und führten die Herrschaftsteile Tussenhausen und Zaiserthofen wieder zusammen.
1689
Kurfürst Max Emanuel kauft die Herrschaft Angelberg
1698
Herzog Maximilian Philipp erwarb die Herrschaft Angelberg. Er rationalisierte die Verwaltung
1714
Im Frieden zu Rastatt erhielt der Kurfürst seine Ländereien und damit Angelberg zurück
1746
Das Kurfürstliche Pflegeamt Tussenhausen wurde aufgelöst und die Verwaltung Angelbergs erfolgte von Türkheim. Es besaß nur noch die Funktion eines einfachen Marktes
1814
Die Kapelle konnte wieder zurückgekauft und feierlich eingeweiht werden
1829
In den folgenden Jahren wurde die Obstbaumkultur intensiviert, um das Nahrungsangebot zu erhöhen
1841
Zur Ablösung des Zehnts wurden alle auf den Pfarreien lastenden Pflichten ermittelt und entsprechende Kompromissabkommen geschlossen
1933
Moorentwässerung und Flurbereinigung
1946
Aufnahme von Flüchtlingen und Einrichtung einer Gemeinschaftsküche. Gewerbliche Betriebe entstehen
1952
Beginn der Flurbereinigung Tussenhausen II Lebensmittelläden und Gaststätten gingen zurück Industriebetriebe wurden angesiedelt Anlage eines Friedhofs bei der Marien-Kapelle
1960
Errichtung eines neuen Kriegerdenkmals
1962
Innenrenovierung der Marien-Kapelle
1972
Bau eines Kindergartens
1978
Tussenhausen, Mattsies und Zaisertshofen bilden die Gemeinde Markt Tussenhausen
1980
Das Projekt Dorferneuerung mit verschiedenen Arbeitskreisen wurde gestartet, um die Attraktivität des Ortes zu erhöhen
1993
1050 jähriges Ortsjubiläum von Tussenhausen
2005
550 jähriges Jubiläum Marktrecht Tussenhausen
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